Materndienste gehören vielleicht nicht zu den bekanntesten, dafür aber mit Sicherheit zu den effektivsten Kommunikationswerkzeugen. Ihre Media-Effektivität beruht auf ihrer preiswerten Produktion sowie der einfachen Distribution – und das bei maximaler Attraktivität.
Blick zurück...
Entstanden sind Materndienste in der Frühzeit der Zeitungsproduktion, als Druckplatten mit einer Papiermasse überzogen wurden, die dann ihrerseits als Druckvorlage verwendet werden konnte. (Damals nannte man das aber nicht „Kopie“, sondern eben „mater“, von lateinisch „Mutter“.)
Diese Platten konnten dann z. B. von regionalen Zeitungen erworben werden. Sie nutzten diese Matern, um dadurch ihr Angebot an eigenen Lokalnachrichten durch „Mantelseiten“ mit überregionalen Nachrichten zu ergänzen.
Das war für die Zeitungen ein großer Imagegewinn und sparte natürlich Kosten, da die einzelne Zeitung keine eigenen Redaktionen unterhalten musste.
Blick nach vorn...
Heute hat sich fast alles geändert, allerdings sind drei Dinge geblieben: der Begriff „Materndienste“, seine Exklusivität und der Kostenvorteil.
Materndienste werden heute vor allem als Matern-Pressedienst genutzt oder kommen in Form von redaktionell gestalteten Sonderveröffentlichungen zu ganz individuellen Themen zum Einsatz. Dadurch gewährleisten sie eine hohe Reichweitenabsicherung, die eine klassische PR so nicht garantieren kann.
Zudem werden einige Dienste, z. B. Materndienst-Anzeigen, auch mit garantierten Abdrucken angeboten, was sie natürlich für viele Unternehmen besonders interessant macht.
Im Gegensatz zu klassischer Werbung steht hier weniger die Emotion als die Information im Vordergrund, was diesen Services eine besondere Glaubwürdigkeit verleiht – insbesondere im Zusammenhang mit der hohen Akzeptanz von Lokalpresse bei den Leserinnen und Lesern.
Fazit:
Materndienste bieten Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten der effektiven und attraktiven Distribution von Informationen. Es lohnt sich, die Möglichkeiten dieses Services genauer anzuschauen... |